Eine sehr schöne Auflistung findet sich hier.
Außerdem: Die RIAA hat 2008 16 Millionen $ an ihre Anwalte bezahlt um 391.000$ einzuklagen. Scheint sich nicht wirklich zu lohnen, oder?
Eine sehr schöne Auflistung findet sich hier.
Außerdem: Die RIAA hat 2008 16 Millionen $ an ihre Anwalte bezahlt um 391.000$ einzuklagen. Scheint sich nicht wirklich zu lohnen, oder?
Nicht in jeder Branche ist das Kopieren von Ideen oder das Nachahmen von Gutem durch das Urheberrecht eingeschränkt.
Im Gegensatz zum faktischen Samplingverbot im Musikbereich lebt die Modeindustrie vom Kopieren und Nachmachen. Exakt auf diese Weise entstehen überhaupt erst Trends und neue Strömungen.
Und erstaunlicherweise schadet das der Branche nicht im geringsten, im Gegenteil!
Es stellt sich die Frage: Wieso funktioniert das in der Mode so gut? Und könnte das vielleicht auch in anderen Bereichen, wie Musik, Software und Wissenschaft ebenso gut funktionieren?
Hier ein sehr sehenswertes (engl.)Video zu diesem Thema:
Ich wage heute mal ein kleines Gedankenexperiment.
Was wäre wenn man einen Teil der Rundfunkgebühren dafür verwenden würde allen GEZ-”Kunden” den uneingeschränkten Zugang zu Musik zu gewähren
Hier die Übersetzung von einem Ausschnitt aus diesem Blogeintrag
”Kinderpornographie ist großartig,” erklärt der Sprecher auf dem Podium enthusiastisch. ”Und zwar weil Politiker Kinderpornographie verstehen. Indem wir diese Karte ausspielen kriegen wir sie dazu zu handeln und anzufangen Webseiten zu blockieren. Und wenn wir das erreicht haben können wir sie dazu bringen auch Filesharing-Seiten zu blockieren. Read the rest of this entry »
Der BVM hat Auszüge der Brennerstudio 2010 veröffentlicht. Hier kann man einen Blick darauf werfen.
Ein kleiner Gedanke am Rande:
Den als großer Sieg gefeierte Rückgang der illegalen Downloader könnte auch anders Begründen als mit dem “erfolgreichen Kampf gegen Raubkopien”:
Es könnte zum Beispiel sein, dass immer mehr Downloader einfach eine vollständige Musiksammlung auf ihrer Festplatte haben und deshalb nicht mehr weitersaugen.
Wer soll denn auch zehntausende von MP3s vollständig durchhören?
Die Geschichte wiederholt sich.
Vielen dank ans Cliphead-Blog für diesen tollen Fund..
Mit vielen sehr interessanten Statistiken und Zahlen.
Zu finden hier:
Ich will nicht viel zum Bushido-Urteil erzählen, in dem er dazu verdonnert wird seine Erfoglsplatte zu schreddern weil Stellen aus 8 Songs der Gothic Band Dark Sanctuary unerlaubt gesampelt hat. Das haben andere schon zur genüge getan.
Worauf ich aber doch nochmal kurz rumreiten möchte ist der fällige aber noch nicht festgelegte Betrag des materiellen Schadensersatz. Bushido muß zunächst seine Einkünfte offenlegen. Das wird spannend, insbesondere im Zusammenhang mit seinen Einkünften aus Abmahnungen. Nimmt man seine Berechnung von 200€ pro Fall, so kämen wir auf äußerst interessante Summen.
Eine genaue Aufschlüsselung wer beim Kauf einer CD welchen Anteil bekommt.
Die Quelle der aktuellen Grafik ist der Jahresbericht 2009 des Bundesverbands der Musikindustrie BVMI sowie der Verband unabhängiger Musikunternehmer (VUT)
Die meiner Meinung nach wichtigsten Fakten:
Der Künstler erhält im besten Fall 13,6% des Verkaufspreises. Macht 2,18€ pro verkaufter CD. 4 Parteien verdienen mehr als der eigentliche Urheber und Musiker.
Hier mal in korrekter Reihenfolge, wer wieviel verdient, ausgehend von einem CD-Preis von 15,90€:
3,51€ Handel
3,19€ Label
2,96€ Vertrieb
2,54€ Staat (Mehrwertsteuer)
2,18€ Künstler
0,82€ Preis der CD in der Herstellung.
Wie der Bundesverband der Musikindustrie berichtet wird inzwischen jeder 3. Euro im Internet verdient.
Der Anteil des Online-Umsatzes steigt gegenüber 2007 (27%) auf 31% in 2009.
Dabei sticht der Internetversandhandel mit 21% (gegenüber 19% im Vorjahr) stark hervor, derAnteil der Downloadhändler steigt von 6 auf 8%.