Archive for the ‘Musikindustrie’ Category

Brennerstudie 2010 in Teilen vorab veröffentlicht

Friday, April 23rd, 2010

Der BVM hat Auszüge der Brennerstudio 2010 veröffentlicht. Hier kann man einen Blick darauf werfen.

Ein kleiner Gedanke am Rande:
Den als großer Sieg gefeierte Rückgang der illegalen Downloader könnte auch anders Begründen als mit dem “erfolgreichen Kampf gegen Raubkopien”:
Es könnte zum Beispiel sein, dass immer mehr Downloader einfach eine vollständige Musiksammlung auf ihrer Festplatte haben und deshalb nicht mehr weitersaugen.
Wer soll denn auch zehntausende von MP3s vollständig durchhören?

Sind Leerkassetten der Tod der Schallplatte? (Bravo von 1977)

Monday, April 12th, 2010

Die Geschichte wiederholt sich.

Vielen dank ans Cliphead-Blog für diesen tollen Fund..

Bundesverband Musikindustrie veröffentlich Jahreswirtschaftsbericht 2009

Thursday, March 25th, 2010

Mit vielen sehr interessanten Statistiken und Zahlen.

Zu finden hier:

http://www.musikindustrie.de/jahreswirtschaftsbericht2009/

Wer bekommt wieviel beim Verkauf einer CD

Wednesday, March 24th, 2010

Eine genaue Aufschlüsselung wer beim Kauf einer CD welchen Anteil bekommt.

Umsatzanteile bei einer CD am Beispiel Bandübernahmevertrag

Die Quelle der aktuellen Grafik ist der Jahresbericht 2009 des  Bundesverbands der Musikindustrie BVMI sowie der Verband unabhängiger Musikunternehmer (VUT)

Die meiner Meinung nach wichtigsten Fakten:
Der Künstler erhält im besten Fall 13,6% des Verkaufspreises. Macht 2,18€ pro verkaufter CD. 4 Parteien verdienen mehr als der eigentliche Urheber und Musiker.

Hier mal in korrekter Reihenfolge, wer wieviel verdient, ausgehend von einem CD-Preis von 15,90€:

3,51€ Handel
3,19€ Label
2,96€ Vertrieb
2,54€ Staat (Mehrwertsteuer)
2,18€ Künstler
0,82€ Preis der CD in der Herstellung.

Ein Drittel der Umsätze wird Online gemacht

Tuesday, March 23rd, 2010

Wie der Bundesverband der Musikindustrie berichtet wird inzwischen jeder 3. Euro im Internet verdient.

Der Anteil des Online-Umsatzes steigt gegenüber 2007 (27%) auf 31% in 2009.
Dabei sticht der Internetversandhandel mit 21% (gegenüber 19% im Vorjahr) stark hervor, derAnteil der Downloadhändler steigt von 6 auf 8%.

2 interessante Interviews

Wednesday, March 10th, 2010

Zum einen stellt sich Stefan Michalk, der Geschäftsführer des Bundesverbandes der Musikindustrie(BMI) einem ausführlichen Gespräch, was ich ihm ehrlich gesagt hoch anrechne. Ich hätte nicht gedacht, daß er sich soweit ins “Feindesland” hineinwagen würde.
Zu einigen seiner Antworten werde ich beizeiten noch Stellung nehmen.

Und zum anderen gibts ein Interview mit Eva Kiltz, der Geschäftsführerin des Verbandes unabhängiger Tontrager(VUT).
Der VUT ist das gefühlte Gegenstück zur großen Industrie. Beteiligt sind viele Independent Labels, kleine Musikvertriebe, Musikstudios und viele selbstvermarktende Musiker.
Ein sehr sympatischer Verein, der sich im Gegensatz zu so manch anderem ernsthaft Gedanken zur Lösung des Musik-Dilemmas unserer Zeit macht.

Die beiden Interviews sind sehr interessant und lesenswert!
Ein Lob an die Gulli-Redaktion!

Alte Titel sollen jetzt günstiger verkauft werden

Friday, February 26th, 2010

Wow!
Was für eine großartige Idee!!
Das hätte ich den großen Labels nicht zugetraut.
Sie haben tatsächlich fest gestellt, dass ihre Schäfchen keine Lust haben sich uralt-Titel zum vollen Preis zu kaufen! Und sie sind auf die grandiose Idee gekommen, dass die sich vielleicht wieder besser verkaufen wenn man den Preis senkt.

Glückwunsch! Für diese absolut krasse Einsicht habt ihr nur ca 30 Jahre gebraucht.
Das ist in unserer langsamen Welt nun wirklich keine lange Zeit.

(aber mal ohne Sarkasmus:  Schön, dass sie das endlich verstanden haben.)

Australischer Musikmarkt schafft Trendwende – Schwarze Zahlen

Thursday, February 25th, 2010

Die Meldung ist zwar schon etwas älter, aber dennoch interessant:
Zum ersten mal seit 6 Jahren schreibt das Musikgeschäft in Australien wieder schwarze Zahlen.  Wie die Autralian Record Industry Association (AIRA) meldet stiegen die Umsätze 2009 um 4,8 Prozent auf 446,1 Millionen austr. Dollar, umgerechnet 325 Millionen Euro. Die Absatzzahlen stiegen um 14,15 % auf über 74 Millionen verkaufte Einheiten.

Im digitalen Bereich legten die Umsätze sogar um 46 Prozent auf 79,2 Mio austr. Dollar zu was den leichten Rückgang um 3.24% bei CD-Verkäufen wieder ausglich.
7,5% aller Alben wurden in digitaler Form verkauft.

Quelle: AIRA

Deutsches Downloadgeschäft wächst um 40%

Thursday, February 18th, 2010

Wie der Branchenverband Bitkom berichtet sind die Zahlen von Musikdownloads auch 2009 wieder drastisch gestiegen. Insgesamt wurden 51,4 Millionen Songs und Alben online gekauft, 27% mehr als noch im Vorjahr und beinahe doppelt so viele wie 2006.
Damit wächst der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr (80 Mio. €) um stolze 40% auf 112 Mio €.

Der Preis einzelner Songs sinkt übrigens langsam aber kontinuierlich, von 1,08€ aktuell gegenüber 1,14€ vor 3 Jahren.

How to – heute: Wie ruiniere ich einen Musikkonzern?

Friday, February 5th, 2010

Es fehlt nicht mehr viel und die älteste und traditionsreichste der verbliebenen 4 Plattenfirmen, Electric and Musical Industries (EMI) ist pleite.
Im Geschäftsjahr bis März 2009 machte sie 1,8 Milliarden Euro Verlust.
Unternehmensprüfer warnen die EMI könne womöglich ihren Vertragsverpflichtungen nicht nachkommen, womit eine Fortsetzung des laufenden Betriebes fraglich wäre.

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